Start ins Abenteuer „Leben auf der Erde“

Die gestrige Yogastunde hatte ihren ganz besonderen Zauber. In unserer Fantasiereise begleiteten wir eine Seele dabei wie sie dem Ruf folgt, das Abenteuer auf der Erde anzutreten. Im Geiste flogen wir zu unserer Mutter und schlüpften im rechten Moment in ihren Bauch. Erlebten die neunmonatige Phase im Element Wasser, das Entdecken unserer eigenen Körperlichkeit und unserer Sinnestore zur Umwelt. Der Herzschlag unserer Mutter, Bauchgeräusche, Stimmen, Vibrationen,…all das nahmen wir war.

Und dann das Spüren, es ist soweit für den nächsten großen Übergang ins „Luftleben“. Der Strudel im Becken und Geburtskanal und die Erfahrung des ersten eigenen Atemzuges, der die Lungenflügel erfüllt. Getragen und geborgen in all dem Neuen durch die Liebe und Nähe, den vertrauten Herzschlägen und Stimmen.

Diese kraftvollen Bilder empfanden wir im Anschluss auf den Yogamatten mit unserem Körper nach. Erforschende Bewegungen, Strecken, Drehen, Greifen, dann immer enger in der Fötusstellung zusammengerollt. In Atemübungen wurden wir uns bewusst wie die Atemluft neu einströmt, uns ganz erfüllt und in einer entspannten Atemwelle wieder austritt. Es gab auch wieder ein Gruppenmandala. Die Hände umfassten dabei die Fußknöchel des Nachbarn und ließen Impulswellen durch den Kreis fließen. Eine spaßige Freude!

Im Abschlusskreis widmeten wir uns im Stillen der Frage:

„Gibt es Momente auf unserer bisherigen Reise, die ungünstig verlaufen sind und die wir auflösen dürfen?“

Symbolisch gaben wir diese Momente ins Transformationslicht und räumten so Hindernisse für unser weiteres Erblühen aus dem Weg. Dies bestärkten wir abrundend durch das Tönen des bereits vertrauten Mantras „Ich bin schön, ich bin heil, ich bin wild, ich bin frei“.

Mahalo, der hawaiianische Dank beinhaltet, ebenso wie der Gruß Aloha, den Atem des Lebens (auf Olelo Hawai’i „ha“) sowie die Präsenz „alo“. Zum Abschluss der gestrigen Yogastunde, in der wir nocheinmal neu das Atmen erfuhren, sehr passend und wundervoll zu erkennen wie in alten, bewussten Kulturen und ihren Sprachen so viel Weisheit mitschwingt. In diesem Sinne, wie die polynesischen Ureinwohner der Hawaii-Inseln sagen würden,

Mahalo.