Litha – das Fest zur Sommersonnenwende

Unsere Yogastunde vom 19. Juni widmeten wir der bevorstehenden Sommersonnenwende, welche unsere vorchristlichen, keltischen Vorfahren, als Höhepunkt der Lebenskraft und Lebensfreude als Litha feierten. Dabei entdeckten sie die kosmischen Kreisläufe vom Wachsen und Vergehen, von Hell und Dunkel auch in sich selbst. Das Bewusstsein selbst Teil der göttlichen Zyklen zu sein, schenkte ihnen Halt und Orientierung.

Begleitet vom Klang des Koshi-Glockenspiels bereisten wir also die heiligen Eckpunkte im Jahreskreis, wobei besonders der Wendepunktcharakter der Sonnenwenden hervorgehoben wurde. In dieser Woche treten wir nun über die Schwelle in die 2. Jahreshälfte und dürfen uns fragen:

Was nehmen wir mit?

Was verabschiede wir und lassen wir zurück?

Diese Neuausrichtung – unser innerer Kompass – macht den Weg frei das Hier und Jetzt und die Kraft der Veränderungen vertrauensvoll zu leben und zu feiern. Dabei gibt es wundervolle Rituale wie das Schmücken der Wasserquellen, der Tanz ums Feuer, das Flechten von Kränzen mit Heilkräutern wie Beifuß oder das Einstimmen auf den nun bevorstehenden hohen Sommer mit allem was er mit sich bringt: Genuss, Fülle, Sommergewitter …

Immer wieder greifen unsere Yogastunden auf, was wir in der Natur beobachten und feiern dürfen und so gestalteten wir die Mitte farbenfroh mit Blumenkranz und erlebten auf den Yogamatten ausgelassene Partner- und Gruppenyogaübungen, wobei auch herzlich viel gelacht wurde. Außerdem wünschten sich die jungen Yogis die Tierwelt zur Sonnenwende zu grüßen und verkörperten zum Abschluss noch mit viel Bewegungslust unter anderem Schmetterlinge, Kolibris, Zebras und Pikachus 😉

Für uns alle ein schönes Litha und freudvollen Schwung für den bevorstehenden Sommer!

Namaste