In unserem Herzgarten

Am Montag, den 15. Mai führte uns die Yogastunde an einen ganz besonderen Ort: unseren Herzgarten.

So häufig fokussieren wir im Alltag den Verstand mit seinen Gedanken, Erklärungen und Bewertungen. Doch bleiben wir dabei in unserer Wahrnehmung eingeschränkt. Unser Herz- und Bauchraum birgt seine ganz eigene Intelligenz und der bewusste Zugang dazu erlaubt es uns, aus unserem allumfassenden Potential zu schöpfen.

Im inneren Bild des Fahrstuhls atmeten wir vom Kopf hinab in den Herzraum und traten hinaus in unseren Herzgarten: Ein Garten weit und lebendig. Farben, Gerüche, Klänge, Formen, eine sich öffnende Lotusblüte, das Rauschen unseres grenzenlosen Herzozeans… Im tiefen Fühlen, dass wir fortan immer bewusst zu unserer Herzkraft finden können, kehrten wir Atemzug um Atemzug aus unserer Fantasiereise zurück und fanden auf den Yogamatten Ausdrucksformen für die innere Bilder.

Viele Asanas verbanden sich in dieser Stunde zu einem geschmeidigen Vinyasa Flow im konstanten Partnerkontakt. Rückenlage mit Berührung über die Fußsohlen, aufrechte Sitzhaltungen mit bewusstem ganzflächigem Rückenkontakt, Vorbeuge in weiterer Verbindung des unteren Rückens… Die Mädchen schwangen sich in ihren eigenen Bewegungsrhythmus ein und in einen immer harmonischer werdenden Partnerflow.

Im Abschlusskreis verbild- und verschriftlichten wir unsere impulse zu der Frage:

Was hilft unserem Herzen sich zu öffnen? Mit Mitmenschen in Kontakt zu gehen? Uns zu zeigen wie wir sind?

„Entspannung“, „Lachen“, „sich beschenken und feiern“, „die Hände fassen“ waren einige der Impulse, die wir mitnahmen. So tönten wir zur Abrundung im Handkreis das Mantra:

Ich bin schön, ich bin heil, ich bin wild, ich bin frei,

in mir brennt das Feuer der Liebe (2x)

Die Liebe öffnet mein Herz (2x)